Abschlussprovision

Das gleich vorweg: Wenn Sie Ihr Baby bei Ihrer privaten Krankenversicherung anmelden, müssen Sie dafür einen eigenen Beitrag bezahlen – anders als in der gesetzlichen Versicherung, wo der Beitrag für Kinder von der Allgemeinheit mit finanziert wird.

Doch wo es einen eigenen Beitrag gibt, gibt es in der Privatwirtschaft auch eine eigene Abschlussprovision. Für Kindernachversicherungen ab Geburt liegt diese je nach Gesellschaft zwischen fünf und acht Monatsbeiträgen, also in der Regel zwischen 600 und 1.200 Euro.

Diese Abschlussprovision wird normalerweise dem Vermittler Ihres Hauptvertrages zugerechnet – auch wenn dieser von der Schwangerschaft gar nichts mitbekommen hat und die Vermittlung des Elternvertrages schon viele Jahre zurück liegt. Wenn Sie Ihr Kind über einen anderen Vermittler anmelden, erhält dieser die Provision. Im SelberMakler-Konzept werden Sie als Elternteile daran beteiligt und bekommen als Tippgeber pauschal vier volle Monatsbeiträge zurück. Das sind in der Regel mindestens 400 Euro Cashback für die Babyausstattung. Als junge Eltern wissen Sie damit sicher einiges anzufangen!

Direkt bei der Gesellschaft anmelden?

Oft werden wir gefragt, ob man sich die Kosten für die Provision nicht sparen kann, wenn man das Kind direkt bei der Gesellschaft anmeldet. Die Antwort lautet: Nein. Die Provision ist für Sie als Kunde unvermeidbar. Sie fließt so oder so. Entweder an den Ursprungsvermittler. Oder sie wird intern verbucht, falls der keine laufende Anbindung mehr an Ihren Versicherer hat und Ihr Vertrag nicht in den Bestand eines anderen Vermittlers gewandert ist.

Insofern ist die Prämie, die Sie für Ihr Kind bezahlen müssen, immer und überall die selbe – egal über welchen Vertriebsweg der Vertrag zu Stande kommt. So ist das generell in der privaten Krankenversicherung: Ob Sie zu einem unabhängigen Makler gehen, zu einem gebundenen Versicherungsvertreter der Gesellschaft oder das Geschäft online machen – die Konditionen der Verträge sind immer exakt die selben.

Betreuerwechsel? Nicht nötig!

Wir können Ihr Kind anmelden und Ihnen das Cashback aus der Abschlussprovision ausbezahlen, ohne dass sich am Betreuungsstatus Ihres Vertrages etwas ändert. Gern übernehmen wir Ihren Vertrag in unseren Bestand und bieten Ihnen den laufenden Service für Tarifwechsel bei Beitragsanpassungen etc. an, falls Sie mit Ihrer bisherigen Betreuung nicht ganz zufrieden sind. Zwingende Voraussetzung ist das aber nicht.

Volle Auszahlung trotz Stornohaftung

In den ersten 60 Monaten (bzw. 5 Jahren) des Vertrages haften wir als Vermittler für die Abschlussprovision. Wird der Vertrag während der sogenannten Stornohaftungszeit gekündigt, müssen wir 1/60 für jeden Monat an den Versicherer zurück bezahlen, den der Vertrag nicht erreicht. Wechseln Sie also beispielsweise um den zweiten Geburtstag Ihres Kindes den Versicherer, müssen wir 36/60 bzw. zwei Fünftel zurück bezahlen.

Trotzdem gehen wir das Risiko ein und bezahlen unseren Tippgeber-Eltern ihren Anteil voll aus. Wir halten das für deutlich kundenfreundlicher: Bei uns bekommen Sie Ihr Cashback für PKV-Kindertarife nach der Antragsannahme in einem Betrag voll ausgezahlt, nicht in Raten.

Allerdings haben Sie sicher Verständnis dafür, dass diese Auszahlung an Sie entsprechend auch unter dem Vorbehalt der anteiligen Rückforderung steht, falls der Vertrag vorzeitig beendet wird.

Zwei reale Beispiele aus der Praxis:

Beispiel 1

Ein Kunde hat im Februar eine Tochter bekommen. Er selbst ist 42 Jahre alt und bezahlt in seinem Tarif inklusive Krankentagegeld, Pflegepflichtversicherung und gesetzlichem Zuschlag insgesamt 537,16 Euro monatlich.

Für seine Tochter bezahlt er 172,66 Euro Beitrag im Monat im Haupttarif. In der Pflegeversicherung ist das Kind kostenlos bei den Eltern mit versichert, der gesetzliche Zuschlag für die Alterungsrückstellung wird bei Kindern auch noch nicht erhoben.

Für die Kindernachversicherung hat die Gesellschaft eine Abschlussprovision von 7,5 Monatsbeiträgen bezahlt, also insgesamt 1.294,95 Euro. Davon hat die Mutter des Kindes 690,64 Euro als Tippgeber-Provision erhalten.

Beispiel 2

Im Dezember kam des dritte Kind einer anderen Kundin auf die Welt. Sie selbst bezahlt mit ihren 32 Jahren 273,89 Euro im Monat. Für das Töchterchen bezahlt sie einen Beitrag von 93,07 Euro im Monat.

Diesen Abschluss hat die Gesellschaft mit 7 Monatsbeiträgen verprovisioniert, so dass wir 651,49 Euro erhalten haben und der Vater als Tippgeber davon entsprechend 372,28 Euro.

 

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