Häufige Fragen

An dieser Stelle beantworten wir die Fragen, die uns häufig erreichen, oder stellen die Sonderfälle dar, die uns selbst interessieren. Entsprechend wächst diese Seite mit der Zeit immer weiter.

Allgemeines

Wieso sollte ich mein Kind über diese Website anmelden und nicht direkt bei der Versicherungsgesellschaft?

Wenn Sie Ihr Kind direkt bei der Versicherungsgesellschaft anmelden, wird die Abschlussprovision für den Neuvertrag automatisch dem Ursprungsvermittler Ihres Hauptvertrages, der Ihnen Ihren eigenen Vertrag irgendwann einmal vermittelt hat, zugebucht. Das ist zwar ohne Weiteres möglich, allerdings werden Sie dann von der Abschlussprovision nichts mitbekommen oder gar abkriegen.

Und wieso kann ich nicht direkt zu meinem Versicherungsvermittler gehen?

Natürlich können Sie das! Wenn Sie Ihren Vermittler darauf ansprechen, wird sicher auch er (oder sie) einen Teil der Provision an Sie zurück geben. Allerdings machen das auf Beratung ausgerichtete Versicherungsvermittler äußerst ungern, da sie sich sonst in einer Situation wiederfinden, in der Kunden bei jeder Art von Abschluss auch nach aufwändigen Beratungen nach Cashback verlangen. Das macht ihr Geschäft unrentabel.

Das Konzept von SelberMakler ist jedoch auf diesen schlanken Abschlussprozess mit gezielter Beratung zu den Detailfragen ausgelegt. Unsere gut informierten Kunden erleichtern unsere Arbeit und unsere Prozesse sind optimiert, so dass wir gar nicht die komplette Abschlussprovisionen zur Deckung unserer Kosten benötigen. Das klappt fair, schnell, sicher und zuverlässig. Auch für andere Versicherungsarten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich mit der Krankenversicherung des Kindes zu befassen?

Am besten in den letzten Wochen vor der Geburt. Informieren Sie sich in einer freien Minute und fordern Sie am Besten schon einmal die Unterlagen dafür an. Um alles abzuschicken haben Sie ab dem Geburtstermin zwei Monate Zeit. Wenn Sie Ihr Kind in diesem Zeitraum bei Ihrer privaten Krankenversicherung anmelden, wird es rückwirkend zum Zeitpunkt der Geburt versichert.  

Privat oder gesetzlich versichern?

Für die Frage, ob das Kind gesetzlich oder privat vollversichert wird, ist der Versicherungsstatus der Eltern relevant. Doch nicht immer ist dieses Verhältnis ein einfacher Standardfall wie „alleinerziehend“ oder „verheiratet“.

Wir adoptieren ein Kind. Wie können wir es versichern?

Im Versicherungsvertragsgesetz ist die Adoption hinsichtlich der Aufnahme in die private Krankenversicherung der Geburt eines eigenen Kindes gleichgestellt. Es gibt also ebenfalls einen Kontrahierungszwang, sofern mindestens ein Elternteil seit drei Monaten oder länger bei der Gesellschaft privat vollversichert ist. Die einzige Einschränkung: Abhängig von Vorerkrankungen einen Zuschlag zu erheben, ist den Versicherungsgesellschaften bei Adoptivkindern nicht ganz verboten. Der Zuschlag ist allerdings auf die einfache Höhe des Beitrages begrenzt. Im schlimmsten Fall bezahlen Sie also die doppelte Prämie (die aber bei Kindern generell viel niedriger ausfällt als bei Ihnen selbst).

Wir sind beide privat versichert. Wo sollen wir unser Kind anmelden?

Wenn beide privat – egal ob angestellt oder selbständig –  versichert sind, können Sie als Eltern frei wählen, ob das Kind in der privaten Krankenversicherung der Mutter oder des Vaters versichert werden soll. Entscheiden Sie einfach, wo Ihnen das Preis- und Leistungspaket vorteilhafter erscheint. Sollten beim Kind ab Geburt Erkrankungen vorhanden sein, so ist es sinnvoll, direkt den höherwertigen Versicherungsschutz zu wählen, sofern die Eltern unterschiedlich versichert sind.

Der/die mit dem Haupteinkommen ist freiwillig gesetzlich versichert. Können wir unser Kind trotzdem privat vollversichern?

Eine private Vollversicherung (nur) für das Kind ist grundsätzlich immer möglich, jedoch gegenüber der Mitversicherung ab Geburt („Kindernachversicherung„) mit Nachteilen verbunden: Es gibt immer eine Gesundheitsprüfung und nur einen eingeschränkten Anbieterkreis. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt Kinderalleinversicherung.

In diesem Fall empfehlen wir generell, das Kind in der gesetzlichen Versicherung zu belassen und zusätzlich gewünschten Versicherungsschutz über eine private Zusatzversicherung abzudecken.

Wir sind nicht verheiratet bzw. leben getrennt. Der Vater des Kindes ist aber privat versichert. Wie muss das Kind versichert werden?

Der Versicherungsstatus des Vaters ist nur bei verheirateten Eltern relevant. Sind Sie unverheiratet oder rechtskräftig geschieden, richtet sich die Versicherung des Kindes ausschließlich nach der Mutter.
Sind Sie verheiratet aber getrennt lebend, gelten dennoch die Spielregeln für Verheiratete, so lange die Ehe noch nicht rechtswirksam geschieden ist. Hier hilft Ihnen der digitale Berater weiter.

Der (neue) Ehemann der Mutter ist nicht der Vater. Was gilt hier?

Das Gesetz (§ 10 Absatz 3 SGB V) spricht im Bezug auf die gesetzliche Krankenversicherung und die beitragsfreie Familienversicherung zwar vom „mit den Kindern verwandten Ehegatten oder Lebenspartner des Mitglieds“. Trotzdem ist damit nicht der leibliche Vater gemeint, sondern derjenige, der das Kind „überwiegend unterhält“ (§ 10 Absatz 4 SGB V). Es geht dabei also nicht um die familienrechtlichen Unterhaltspflichten, sondern um die tatsächlichen Verhältnisse im Haushalt. Wenn also ein neuer Ehemann einzieht, der privat versichert ist und gut verdient, muss auch das Kind privat versichert werden – oder in der gesetzlichen Krankenkasse gegen eigenen Beitrag angemeldet werden.

Welche Regelungen gelten für eingetragene Lebenspartnerschaften?

Grundsätzlich die selben wie in der Ehe bzw. bei der vorhergehenden Frage zu den Stiefkindern: Das für die Krankenversicherung zuständige fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) spricht immer eindeutig von „Ehegatten oder Lebenspartnern„, auch im für die Familienversicherung maßgeblichen § 10 SGB V.
Ob das Kind als Stiefkind adoptiert wird, ist für die Frage der Versicherung zwar unerheblich. Doch zur weitergehenden Lektüre  zum Thema Stiefkindadoptionen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften möchten wir einen guten Ratgeber des Lesben- und Schwulenverbandes empfehlen. 

PKV-Abschluss & Kontrahierungszwang

Ich habe sehr kurzfristig vor der Geburt meine Versicherung gewechselt (weniger als drei Monate). Was passiert nun, wenn meine Gesellschaft das Kind nicht versichern will?

Grundsätzlich sollten werdende Eltern darauf achten, keinen Wechsel der Versicherung während der Schwangerschaft vorzunehmen.
Das Gesetz (§198 VVG) sagt an dieser Stelle folgendes: „Als Voraussetzung für die Versicherung des Neugeborenen oder des Adoptivkindes kann eine Mindestversicherungsdauer des Elternteils vereinbart werden. Diese darf drei Monate nicht übersteigen.

Konkret kommt es also darauf an, was in den zwischen Ihnen und Ihrer Gesellschaft vereinbarten Bedingungen zu dieser Frage steht. Ist keine oder eine kürzere Frist vorgesehen, ist alles einfach. Falls es hier zu Schwierigkeiten kommt, helfen wir Ihnen gern mittels unserer Verbindungen zu den Versicherungsgesellschaften oder notfalls mit einer Alleinversicherung des Kindes bei einer anderen Gesellschaft.

Provision & Zahlung

Kann ich als SelberMakler mein Kind bei jeder Versicherungsgesellschaft anmelden?

Grundsätzlich sind wir als sogenannter Mehrfachagent in der Lage, alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen Versicherungsprodukte zu vermitteln. Allerdings gibt es einige wenige Gesellschaften, die mit dem freien Vertrieb nicht zusammen arbeiten. Diese Gesellschaften, wie z.B. die Debeka und die HUK, vermitteln ihre Produkte ausschließlich über ihr eigenes Netz an gebundenen Vertretern. Entsprechend ist es uns hier auch nicht möglich, Ihre Kinderversicherung gegen Cashback zu platzieren.

Wie schnell erfolgt die Auszahlung des Cashbacks?

In der Versicherungsbranche werden Abschlussprovisionen sehr schnell bezahlt: Spätestens vier bis sechs  Wochen nach Policierung haben wir das Geld in der Regel auf dem Konto. Dann erstellen wir unmittelbar Ihre Abrechnung und überweisen Ihnen Ihren Anteil mit dem nächsten Zahlungslauf (derzeit zweimal monatlich).

Ist das Cashback steuerpflichtig?

Umsatzsteuer
Provisionen in der Versicherungsbranche sind grundsätzlich umsatzsteuerfrei. Entsprechend enthält auch das Cashback keine Umsatzsteuer.

Einkommensteuer
Leider lässt sich diese Frage verallgemeinert nicht ganz eindeutig beantworten, da die Antwort von vielen individuellen Faktoren abhängig ist. In den meisten Fällen ist Cashback für Privatpersonen bei für den Eigengebrauch gekauften Gütern effektiv nur eine Minderung der Ausgaben und damit nicht steuerbar. Allerdings werden Beiträge für die private Krankenversicherung als Vorsorgeaufwendungen zumindest teilweise zum steuerlichen Abzug gebracht. Entsprechend kann auch Cashback für die entsprechenden Verträge von Belang sein, da es sich steuerlich vermutlich ähnlich verhält wie Beitragsrückerstattungen. Für eine verbindliche Auskunft sollten Sie aber unbedingt mit Ihrem Steuerberater Rücksprache halten.

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